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Iittala - Die Handwerkskunst hinter dem Erfolg

Die meisten von uns kennen die wellige Vase von littala, die von Alvar Aalto entworfen wurde – ein echter Klassiker aus Glas und mit einzigartigem Design. Die besondere Optik wird unter anderem für Obstschalen, Vasen und Kerzenhalter verwendet. Aber wenige wissen von der Handwerkskunst, die im Herstellungsprozess dieser finnischen Schätze verborgen liegt. Wir durften die littala-Fabrik besuchen und alle 17 Schritte des Herstellungsprozesses begleiten – vom Sand bis zum fertigen Produkt.

littala – ein charmantes kleines Dort, das weltberühmt wurde

Das kleine Betriebsgelände des Unternehmens liegt ganz in der Nähe von Helsinki und ist leicht zu übersehen, wenn man entspannt die Autobahn entlangfährt. Wirft man aber einen Blick durch die wogenden Birken, sieht man ein großes, weißes Gebäude. Das hoch aufragende, weltberühmte Logo verrät jedem Besucher sofort, dass dies eine der wichtigsten Kulturerbestätten Finnlands ist.

 

In dieser Fabrik werden bereits seit 1881 Glaswaren für littala hergestellt. Trotz Modernisierung ist der Geist der alterwührdigen Handwerkskunst noch deutlich zu spüren.

Die Savoy-Vase, oder auch: die Aalto-Vase

Einer der bekanntesten Designklassiker von littala wird oft als Aalto-Vase bezeichnet. Sie ist nicht nur ein bezeichnendes Beispiel für das littala-Design, sondern auch für Design an sich. Die gewellte Öffnung der Vase ist charakteristisch für das Design. Aalto ist das finnische Wort für „Welle“.

Aalto ließ sich dabei von den Röcken der Inuit-Frauen inspirieren. Ursprünglich designte er die Vase für das Restaurant Savoy in Helsinki (daher der Name). Nachdem die Vase auf der Pariser Weltausstellung 1936 ausgezeichnet worden war, erlangte sie weltweiten Ruhm und heutzutage wird sie täglich produziert.

Von Sand zu geschmolzenem Glas

Stell dir den schönsten Strand auf einer tropischen Insel oder die kleinste Sanduhr vor, die du je gesehen hast: so fein ist der Sand, aus dem geschmolzenes Glas entsteht. In Finnland gibt es viel Gestein, das zu Sand gemahlen werden könnte, aber der hohe Eisengehalt würde unweigerlich einen unerwünschten Grünton verursachen. Damit das Glas schön farblos wird, mahlt man belgischen Stein zu Staub. Das ist auch umweltfreundlich: mit nur zwei großen Schiffslieferungen ist der Jahresbedarf gedeckt.

 

Der Sand wird gründlich gemischt und anschließend auf die Öfen verteilt, die in der ganzen Fabrik zu finden sind. littala stellt Glas in mehr als 200 Farben her – das ist weltweit einzigartig. Rot ist am schwierigsten herzustellen. Wenn du also das nächste Mal auf dem Flohmarkt bist, solltest du die Augen aufhalten.

Stolzer Titel, harte Arbeit

Die Herstellung einer Alvar-Aalto-Vase erfolgt in 17 Einzelschritten und erfordert Unterstützung von mindestens 7 Fachkräften. Diese wurden 5 Jahre lang ausgebildet und sind entsprechend stolz auf ihre Fähigkeiten als Glasbläser.

Die Hitze der Hochöfen macht die Arbeitsumgebung zu einer konstanten Herausforderung. Der Arbeitsalltag besteht abwechselnd aus 50 Minuten Arbeit und 45 Minuten Pause, an einem Tag gibt es zwei Schichten.

Hochöfen für die Glasherstellung dürfen nicht abkühlen. Das würde Risse verursachen und der Ofen wäre nicht mehr luftdicht. Alle acht Jahre wird ein neuer Hochofen hergestellt, im Gegensatz zu einem einfachen Herd von Grund auf.

Mundgeblasenes Glas

Das geschmolzene Glas wird in mehreren Schritten zu immer größeren Glasballons geblasen. Jeder Mitarbeiter übernimmt seinen Teil und übergibt das Werkstück anschließend für den nächsten Schritt – ein bisschen wie der Weihnachtsmann und seine Elfen.

Am Ende der „Ballon“ in die patentierte Form des littala-Designs gepresst. Heutzutage sind die meisten Formen aus Metall, aber die ursprünglichen wurden aus Holz hergestellt. Die Stämme wurden einen Winter lang am Grund des Äimäjärvi-Sees gelagert, damit sie die notwendige Widerstandskraft erhielten.

Die Vasen sind farblos, bis sie geteilt und mit dem richtigen Ton eingefärbt werden. Wenn du genau hinschaust, siehst du einen durchsichtigen Kern kurz vor der eingefärbten Hülle. Dann wird die Spitze abgeschnitten und eine weitere Vase hat das Licht der Welt erblickt.

 

"Es dauert 24 Stunden und erfordert Temperaturen von 1.450° C, damit klares Glas schmilzt. Weiterverarbeitet wird es bei etwa 500° C."
"Es ist kaum zu glauben, dass Glaswaren auf der ganzen Welt, von kleinen Gläsern bis hin zu großen Vasen, alle in diesem Gebäude hergestellt wurden."

Alvar Aalto

Alvar Aalto (1898-1976) ist in moderner Architektur und Design ein bekannter Name. Aalto war ein revolutionärer finnischer Architekt, der auch als Möbel- und Innendesigner überzeugte. Besonders berühmt war er für seine Fähigkeit, stets eine Balance zwischen Architektur und Raum, Technologie und Menschlichkeit zu finden, und ihm war kein Detail zu klein: vom Gebäude bis zum Türgriff. Für Aalto waren Möbel nur eine Erweiterung der Architektur. Seiner Meinung nach sollte ein gutes Objekt sich nahtlos in den Alltag einfügen – ein Motto, das sein ganzes Schaffen prägte.

Alvar Aaltos Möbel wurden bereits in den 1930er Jahren im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. Sein berühmtestes Werk ist die Savoy-Vase, die auch als Aalto-Vase bekannt ist, die auf der Weltausstellung in Paris ausgestellt worden war. Heutzutage ist diese Vase eines der beliebtesten Glaserzeugnisse aller Zeiten. Die weichen Linien und die asymmetrische Form der Vase sind ein Charakteristikum geworden, das sowohl Aaltos Architektur als auch sein Glasdesign kennzeichnen.

Im Lauf seines Lebens designte Alvar Aalto viele zeitlose Objekte. An seiner Seite war stets seine Frau Aino Aalto (1894-1949), die ebenfalls als Architektin und Designerin tätig war. Sie arbeiteten häufig eng zusammen und Aino spielte bei vielen seiner Werke eine wichtige Rolle. Sie orientierten sich gern an modernen Technologien aus Mitteleuropa und nutzten bald die damals neue Bugholztechnologie. Zusammen mit Maira Gullichsen und Nils-Gustav Hahl gründete das Paar das erfolgreiche Möbelunternehmen Artek, von deren Stücken viele bis heute produziert werden.

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